Hintergrundbild: Wikimedia Commons; Illustration: Peter Schmitz

Weiterführendes zu Kapitel 5

Nach 1945 wollten wenige Menschen in Deutschland über den Krieg und den Nationalsozialismus reden. Viele Menschen haben nur gesagt: „Ich war ja immer gegen den Nationalsozialismus“ oder „Ich musste mitmachen“ als Entschuldigung für ihr Verhalten – oftmals waren das Notlügen. Inzwischen sind sehr viele Menschen, die den Krieg erlebt haben, gestorben. Man kann sie nicht mehr fragen, was sie im Krieg gemacht haben.

Nur wenige Menschen haben sich damit beschäftigt, was ihre Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern gemacht haben. Manche haben Angst davor, was sie herausfinden. Sie können sich nicht vorstellen, dass ein Verwandter, der zur Familie immer nett und freundlich war, auch ein Nazi war.

Manchmal kann man aber noch etwas darüber herausfinden, was Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern in der NS-Zeit gemacht haben. 

Recherchemöglichkeiten zur eigenen Familiengeschichte

Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt)

Die WASt ist ein Teil des Bundesarchivs. Für die Anfrage wird eine geringe Gebühr erhoben. Bevor eine Anfrage gestellt wird, ist es wichtig, Informationen zur Person zu sammeln. Je mehr, desto besser!

Entnazifizierungsakten

Das Landesarchiv Duisburg bietet die Möglichkeit, bestimmte Akten einzusehen. So genannte „Entnazifizierungsakten“. Das Landesarchiv bietet die Möglichkeit, die Akten vor Ort kostenlos einzusehen oder einen Versand per Mail. Für den Versand wird eine geringe Gebühr erhoben.

Feldpostennummer

Hast du vielleicht die Feldpostnummer der gesuchten Person? Dabei kann Dir das Lexikon der Wehrmacht helfen. Feldpostnummer eingeben und die Einheit herausfinden, in welcher er eingesetzt wurde.

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