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 -historischer-einfuehrung/
SUMMARY:Der Kanal: Filmkunst im Klärwerk mit historischer Einführung
DESCRIPTION:Veranstaltungsserie: Kino und Filmkunst im Klärwerk:  Eine 
 Reise durch die helle und dunkle Welt des Wassers\nDer Kanal: Filmkunst im
  Klärwerk\n\n\n06.10.2025 / 19:00 – 21:00\n\nFrei gegen Spende\, ko
 stenlos\nAnmeldung unter: https://kalender.klaerwerk-krefeld.org/veransta
 ltung/der-kanal-filmkunst-im-klaerwerk/\n\n\n\nMit „Der Kanal“ schuf d
 er polnische Regisseur Andrzej Wajda 1957 ein Meisterwerk\, dessen Wucht b
 is heute nachwirkt. Es ist die herzzerreißende Geschichte einer Kompanie 
 des polnischen Widerstands\, die im September 1944 in den Ruinen Warschaus
  ums Überleben kämpft. Angesichts der hoffnungslosen Unterlegenheit gege
 nüber der Wehrmacht bleibt den Partisanen nur die Flucht in die Dunkelhei
 t der städtischen Kanalisation.\n\n1944 nutzen während des Warschauer Au
 fstands der polnische Leutnant Zadra und eine Gruppe Widerstandskämpfer g
 egen die Nazis die Kanalisation Warschaus\, um der Einkesselung durch die 
 Deutschen zu entfliehen.\n\nIn Wajdas Film verwandelt sich die Kanalisatio
 n in ein unterirdisches Labyrinth\, das weniger ein Fluchtweg als vielmehr
  ein Symbol der Gefangenschaft ist. Feuchtigkeit tropft von den Wänden\, 
 der Gestank des Modernden schmiegt sich wie eine unsichtbare Haut an die K
 örper\, während die Stimmen der Verlorenen im Echo zu geisterhaften Chö
 ren verzerrt werden. Es ist eine Welt\, in der jede Biegung wie ein Tor in
 s Ungewisse wirkt\, wo die eigentliche Bedrohung nicht im Sichtbaren lauer
 t\, sondern in der lautlosen Spannung der Stille – jener unendlichen Erw
 artung auf das namenlose Grauen\, das hinter der nächsten Ecke tödlich G
 estalt annehmen könnte.\n\nHier\, in den stinkenden\, engen Gängen\, ins
 zeniert Wajda einen klaustrophobischen Albtraum\, der das Grauen des Krieg
 es spürbar macht. Ein Film von einzigartiger Intensität\, wir schauen ih
 n vielleicht in der Klärhalle\, dem Krefelder Symbol eines mystischen Ort
 es.\n\nDer Film wurde in der Nachkriegszeit erstmals in NRW gezeigt und ö
 ffnete damals der deutschen Bevölkerung die Augen\, was sich in der Nazi-
 Diktatur an anderen Orten Europas abgespielt hatte.\n\nRegie: Andrzej Wajd
 a\nErscheinungsjahr: 1957\nAltersfreigabe FSK 16\nLaufzeit: 90 Minuten\n\n
 Der damals 31-jährige Andrzej Wajda erhielt mit »Der Kanal« 1957 beim F
 estival in Cannes den Spezialpreis der Jury.\n\nDie Frankfurter Rundschau 
 schreibt: „Dieser Film ist nichts für zartbesaitete Gemüter – aber a
 uch nichts für Fans von pompös explodierenden Heldenepen wie „Saving P
 rivate Ryan“. Das frühe Meisterwerk des polnischen Regisseurs Andrzej W
 ajda (1926 bis 2016) von 1957 ist eine so grauenerregende wie herzzerreiß
 ende Filmerzählung\, wie niemand sie heute zu drehen wagen würde.“ [li
 nk]\nKino und Filmkunst im Klärwerk:\nEine Reise durch die helle und dunk
 le Welt des Wassers\nGefördert durch die Stadt Krefeld\, Kulturbüro\n\nD
 as historische Klärwerk in Krefeld Uerdingen wird zur Bühne für eine au
 ßergewöhnliche Filmreihe\, die sich aus fünf völlig unterschiedlichen 
 Perspektiven dem Thema „Wasser“ widmet. Im Zentrum steht das Kulturgu
 t Wasser – jenes Element\, das auf unserem Planeten das Leben ermöglic
 ht und in der Kultur der Menschheit eine tiefgreifende\, vielschichtige Ro
 lle einnimmt.\n\nEs ist der Quell allen Lebens\, doch in Kunst und Kultur 
 zugleich ein Symbol für unergründliche Mysterien\, strahlende Schönheit
  und tödliche Gefahr. Mit dieser Reihe tauchen wir tief ein in die Seele 
 des Wassers\, zeigen nicht nur seine glitzernde Oberfläche\, sondern hint
 erfragen auch seinen wahren Wert und seine spirituelle Bedeutung. Insbeson
 dere werfen wir einen Blick auf jene Orte\, an denen Wasser in unserer Wah
 rnehmung zum Angstraum wird.\n\n
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LOCATION:Historisches Klärwerk\, Rundweg 20\,  Krefeld\, NRW\, 47829\, Deu
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