BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//wp-events-plugin.com//7.3.1//EN
BEGIN:VEVENT
UID:86@villamerlaender.de
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20220515T110000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20220515T170000
DTSTAMP:20220512T143548Z
URL:https://villamerlaender.de/events/internationaler-museumstag-inklusive
 -fuehrungen-fuer-kinder-und-theaterstueck-der-bremer-shakespeare-company/
SUMMARY:Internationaler Museumstag inklusive Führungen für Kinder und The
 aterstück der Bremer Shakespeare Company
DESCRIPTION:Programm NS-Dokumentationsstelle zum internationalen Museumstag
  2022\n\nDer Eintritt ist zu allen Veranstaltungen frei\, es müssen keine
  Tickets gebucht werden. Veranstaltungsort: Villa Merländer\, Friedrich-E
 bert-Strasse 42\, 47799 Krefeld\nSamstag\, 14. Mai ab 15:00 Uhr: Film und 
 Gespräch „Der Ordner“\nStephanie Borgert bekommt von ihrer Großmutte
 r einen gelben Aktenordner mit den Prozessunterlagen ihres Großvaters in 
 die Hand mit den Worten: „Mach damit was Du willst\, aber ich werde niem
 als darüber reden“. Sie liest darin und erkennt die Geschichte ihres Gr
 oßvaters als SS-Offizier im Zweiten Weltkrieg. Es ist ein Schock\, verst
 örend und wirft letztendlich mehr Fragen auf\, als beantwortet werden. Se
 ither steht dieser Ordner in ihrem Bücherregal und Stephanie Borgert frag
 t sich immer wieder\, was sie damit tun soll und wozu er bei ihr gelandet 
 ist.\n\nIm November 2017 geht sie auf die Bühne des Kammertheaters „Der
  kleine Bühnenboden“ in Münster. Bei MenschMünsterMensch erzählen M
 ünsteraner Bürger:innen unterschiedlichste authentische\, persönliche G
 eschichten. Eigentlich wollte sie eine ganz andere Geschichte zu Gehör br
 ingen\, aber plötzlich stand die Entscheidung von ihrem Großvater Walter
  Pohl zu erzählen. Stephanie Borgert spricht über das Schweigen in ihrer
  Familie\, den Umgang mit dem Thema und miteinander. Darüber\, dass sich 
 ihr Bild von ihrem Großvater verändert\, aber nicht vervollständigt hat
 . Der distanzierte Mann ist ihr noch fremder geworden.\n\nAuf Grundlage de
 s Originaldokuments ist ein Theaterstück entstanden. Stephanie trifft dar
 in auf den sehr lebendigen „Geist“ ihres Großvaters und stellt ihm di
 e Fragen\, die uns allen unter den Nägeln brennen. Als Kriegsenkel stelle
 n wir uns der nicht ganz leichten Aufgabe\, nicht zu vergessen und unsere 
 vermeintlich private Geschichte zur Allgemeinen zu machen. Wir alle sind T
 eil dieser Geschichte\, ob wir wollen oder nicht. Und es ist alles andere 
 als ein „Vogelschiss“ und nichts ist nur schwarz oder weiß.\n\nAus de
 m Theaterstück ist ein eigenständiges Filmprojekt entstanden. Die im St
 ück verhandelte Thematik\, die Schuld- und Verantwortungsfrage\, wird an 
 die Betrachtenden noch intensiver als auf der Theaterbühne vermittelt und
  zwingt zur Stellungnahme.\n\nRegie und Drehbuch: Carola v. Seckendorff\n\
 nSpiel: Hannes Demming\, Cornelia Kupferschmid\, Stephanie Borgert\n\nStim
 men: Paul Maximilian Schulze\, Gerhard Mohr\, Wilhelm Schlotterer\n\nKamer
 a und Montage: Jens Krause\n\nFilmversion gefördert von Münster Marketin
 g\n\nWir freuen uns sehr\, Stephanie Borgert zu Gast zu haben\, die beglei
 tend zum Film zu einem Gespräch mit Publikum in die Villa Merländer komm
 t.\n\n \n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\nSonntag\, 15. Mai – internationaler Muse
 umstag\nÜbersicht Programm:\n•          Für Kinder:\nJust in 
 time-Projekt für Kinder ab 8 Jahre und Erwachsene in der Villa Merländer
  anlässlich des Internationalen Museumstag am 15. Mai 2022!\n\n&nbsp\;\n\
 nSich auf ein bundesweit einmaliges Projekt und Theaterstück\, welches ge
 schichtswissenschaftliche und dramaturgische Arbeit miteinander verbindet\
 , konzentrieren zu können\, während die Kinder pädagogisch wertvoll bes
 paßt werden. Klingt gut? Das finden wir auch! Deshalb bietet das Team der
  Villa Merländer Kindern und Erwachsenen anlässlich des Internationalen 
 Museumstags am 15. Mai gleichzeitig ein jeweils altersgerechtes Programm a
 n.\n\n&nbsp\;\n\nDer Beginn für beide Angebote ist 14 Uhr\, getroffen wir
 d sich um 13.50 Uhr vor der Villa Merländer. Um 14 Uhr beginnt eine für 
 Kinder altersgerechte Führung durch die Räume des Hauses inklusive einem
  Workshop mit dem Titel „Richard Merländer ein Gesicht geben“. Dem eh
 emaligen Besitzer der heutigen NS-Dokumentationsstelle Richard Merländer 
 wird sich spielerisch\, frei und offen genähert: Wer war Richard Merländ
 er? Was ist mit ihm während der NS-Zeit geschehen? Und warum gibt es von 
 ihm kein Foto mehr? Franziska Penski macht Geschichte greifbar und nutzt u
 nterschiedliche Herangehensweisen wie eine klassische Führung\, Rallye so
 wie kreative Aspekte.\n\n&nbsp\;\n\nWährenddessen treffen sich Erwachsene
  und Eltern im Garten der Villa Merländer\, wo es Kaffee und Kuchen sowie
  Information und Austausch geben wird. Vertreten ist dabei auch der Verein
  Villa Merländer e.V. Um 15 Uhr beginnt das Theaterstück „Sprechende A
 kten“ (https://www.sprechende-akten.de). Die szenische Lesung verlässt 
 sich auf die Sprache der Dokumente und erlaubt es\, historische Texte ohne
  ergänzende Erläuterungen\, Kommentare und Interpretationen vorzustellen
 .\n\n&nbsp\;\n\nDas geplante Ende beider Veranstaltungen ist 17:00h.\n\n&n
 bsp\;\n\nUm Anmeldungen wird gebeten unter nina.hoehne@krefeld.de\n\nAlle 
 Veranstaltungen sind kostenfrei! Der Verein freut sich über Spenden.\n\nW
 ir freuen uns auf Sie!\n\n&nbsp\;\n\n&nbsp\;\nFür die Eltern und Erwachse
 nen: Kaffee und Kuchen sowie Theater.\no          12:00 Uhr Rundg
 ang durch die Dauerausstellung der NS-Dokumentationsstelle und Besichtigun
 g des Campendonk-Raums\n\no          ab 14 Uhr im Garten der Vill
 a Merländer Kaffee und Kuchen sowie Information und Austausch zum Förder
 verein und der Arbeit der NS-Dokumentationsstelle\n\n 	15 Uhr: Theater in 
 der Villa: Theaterstück für Erwachsene im Kaminzimmer (Aus den Akten auf
  die Bühne (sprechende-akten.de)\n\nAb 15:00 Uhr: Die Bremer Shakespeare 
 Company präsentiert: „Im Lager hat man mich zum Verbrecher gemacht“\n
 Die Projektreihe „Aus den Akten auf die Bühne“ der Bremer Shakespeare
  Company arbeitet an der Schnittstelle zwischen Geschichtswissenschaft und
  Dokumentartheater. Bei der szenischen Lesung „Im Lager hat man auch mic
 h zum Verbrecher gemacht“ geht es um den Fall der ehemaligen KZ-Inhaftie
 rten Margarete Ries. Sie soll als Kapo im KZ Auschwitz äußerst brutal vo
 rgegangen sein und mehrere Häftlinge erschlagen haben. Nach ausführliche
 n Vernehmungen durch Vertreter der US-Militärregierung für Bremen und ei
 nem anschließenden Spruchkammerverfahren wurde ihr Verfahren eingestellt.
  Zu ihrer Verhaftung kam es\, nachdem eine ehemalige Insassin des Lagers A
 uschwitz Ries auf dem Bremer Hauptbahnhof wiedererkannt hatte. Wie erklär
 te Margarete Ries ihr Handeln? Wie bewerteten es die Be- und Entlastungsze
 uginnen und warum wurde das Verfahren gegen sie eingestellt? Um diese Frag
 en geht es in der Inszenierung. Gefördert durch den Krefelder Geschichtsv
 erein.\n\n&nbsp\;
END:VEVENT
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
X-LIC-LOCATION:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
DTSTART:20220327T030000
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
END:DAYLIGHT
END:VTIMEZONE
END:VCALENDAR