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 the-universitaet-frankfurt-zerrbilder-des-juedischen-zum-verhaeltnis-von-k
 arikatur-geschlecht-und-antisemitismus/
SUMMARY:Online: Montagsimpulse: Dr. Véronique Sina (Goethe-Universität Fr
 ankfurt) „Zerrbilder des Jüdischen. Zum Verhältnis von Karikatur\, Ges
 chlecht und Antisemitismus“
DESCRIPTION:Achtung: aufgrund der angekündigten Streiks kann die referenti
 n leider nicht per Zug anreisen - die Veranstaltung findet daher online vi
 a Zoom statt! Nach Anmeldung unter ns-doku@krefeld.de wird Ihnen ein entsp
 rechender Link zugeschickt!\n\n&nbsp\;\n\nAntisemitismus und Geschlecht si
 nd keine voneinander getrennten Phänomene\, sie sind vielmehr reziprok au
 feinander bezogen und miteinander verwoben. Dieser intersektionalen Versch
 ränkung widmet sich Véronique Sina in ihrem Vortrag. Anhand ausgewählte
 r zeitgenössischer Beispiele setzt sie sich mit der strukturierenden Funk
 tion der Kategorie Gender für antisemitische Vorstellungsbilder in Kunst 
 und Karikatur auseinander und verdeutlicht dabei nicht nur die Mehrfachdis
 kriminierung geschlechtlich codierter Zerrbilder des Jüdischen\, sondern 
 auch das verletzende ‚Nachleben‘ antijüdischer Bildtraditionen und Vi
 sualisierungsmechanismen\, die bis heute in der Medienlandschaft zirkulier
 en.\n\nDr. Véronique Sina ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut
  für Theater-\, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Fran
 kfurt\, wo sie seit Oktober 2022 das von der DFG geförderte Forschungspro
 jekt „Queering Jewishness – Jewish Queerness. Diskursive Inszenierunge
 n von Geschlecht und ‚jüdischer Differenz‘ in (audio-)visuellen Medie
 n“ leitet. Im Sommersemester 2022 hat sie die Professur für „Medienak
 teure und Medienöffentlichkeit unter besonderer Berücksichtigung von Gen
 der“ am Institut für Medienwissenschaft der Ruhr-Universität Bochum ve
 rtreten. Von 2017 bis 2019 war sie als Postdoc am DFG-Graduiertenkolleg 
 „Das Dokumentarische. Exzess und Entzug“ assoziiert. Aktuell ist sie a
 n der Siegener Forschungsstelle „Queery/ing Popular Culture“ sowie am 
 SELMA STERN ZENTRUM für Jüdische Studien Berlin-Brandenburg assoziiert. 
 Zudem ist sie Mitglied im DFG-Netzwerk „Gender\, Medien und Affekt“ so
 wie im „Forschungszentrum für historische Geisteswissenschaften“ (FZH
 G) der Goethe-Universität Frankfurt. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung 
 und Lehre zählen Gender Media Studies\, Queer Theory\, Visual Studies\, M
 edienästhetik\, Holocaust Studies\, Jewish Cultural Studies\, Comic‐\, 
 Intermedialitäts- und Intersektionalitätsforschung.\n\nDer Eintritt ist 
 frei\, das Haus freut sich über Spenden. Um Voranmeldung unter ns-doku@kr
 efeld.de wird gebeten.\n\n&nbsp\;
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