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SUMMARY:Vortrag - "Der Lila Winkel - Späte Würdigung der Verfolgung der Z
 eugen Jehovas"
DESCRIPTION:Vortragsveranstaltung begleitend zum "Objekt des Monats" Novemb
 er\n\nEin Lila Winkel stigmatisierte die Häftlingsgruppe der Zeugen Jehov
 as in den Konzentrationslagern. Im Juni dieses Jahres würdigte die Bundes
 republik die christliche Widerstandsgruppe mit einem Mahnmal im Berliner T
 iergarten. Auch Krefelder Verfolgte waren – neben vielfältiger Repressi
 on – von der Internierung in verschiedene Lager betroffen. Im November w
 ird in der Villa durch eine Leihgabe eine originale Häftlingsjacke mit Li
 la Winkel ausgestellt. Sie stellt das „Objekt des Monats“ dar\, das im
  monatlichen Wechsel auf weniger beachtete Opfergruppen hinweisen soll.\n\
 nAus Anlass dieses „Monats-Objektes“ lädt die NS-Dokumentationsstelle
  zu einem begleitenden Veranstaltungsabend am 2. November ein. Sandra Fran
 z wird als Historikerin eine thematische Einordnung vornehmen\, den Bezug 
 zu Krefeld herstellen und das Verhalten der Glaubensangehörigen insgesamt
  in den Bezug zu den Pogrom-Ereignissen darstellen. Damit wird der interes
 sante Aspekt der Zivilcourage seitens selbst Verfolgter thematisiert.\n\n
 Über das Mahnmal\, dessen Entstehung und Bedeutung – sowie ein parallel
  entwickeltes „digitales Denkmal“ informiert Christiane Willsch im Ans
 chluss. Als Autorin arbeitete sie mit an der schriftlichen Dokumentation z
 um Mahnmal – und unterstützt das wachsende von Bundesstiftungen unterst
 ützte digitale Portal\, das sich für Schulprojekte und umfangreiche Rech
 erchen im Kontext der Opfergruppe eignet.\n\nIn einem abschließenden Teil
  des etwa eineinhalbstündigen Abends spricht Peter Stocker aus Kärnten. 
 Er ist Vorstandsmitglied des österreichischen Vereins „Lila Winkel“\,
  selbst Zeitzeuge der zweiten Generation und besucht regelmäßig Schulen 
 im Rahmen von Unterrichtsprojekten. Sieben seiner Familienangehörigen wur
 den von den Nazis ermordet\; insgesamt 22 waren von Kindesentzügen\, Inte
 rnierungen und weiteren Repressionen betroffen. Peter Stocker spricht sowo
 hl über seine Familiengeschichte als auch über sein Engagement an den Sc
 hulen.\n\nIm Anschluss besteht die Möglichkeit für die Gäste\, Fragen z
 u stellen und Gedanken zu teilen.\n\n&nbsp\;\n\nTermin: Montag\, 2. Novemb
 er\, 19.00 bis ca. 21.30 Uhr\n\nBeteiligte: Sandra Franz\, Leiterin der Vi
 lla Merländer / Christiane Willsch\, Journalistin / Peter Stocker\, Vorst
 and Verein „Lila Winkel“ Österreich\n\nOrt: Villa Merländer\, NS-Dok
 umentationsstelle der Stadt Krefeld\, Friedrich-Ebert-Straße 42\, 47799 K
 refeld\n\nDer Eintritt ist frei\, verpflichtende Anmeldung bitte unter ns-
 doku@krefeld.de
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