2026 nimmt der Villa Merländer e.V. mit der Kinoreihe noch einmal das Thema „Vorbehaltsfilme“ auf.
‚Rossellini zeichnet ein sehr düsteres Bild von den Verhältnissen im Nachkriegsdeutschland. Dabei wird seine Haltung gegenüber dem Geschehen im damaligen Deutschland deutlich. Er ist ganz offenbar der Meinung, dass dieses Land noch einen langen Weg vor sich hat, wenn es die Schatten der Vergangenheit loswerden will. Bei dem Jungen zumindest, den er dem Publikum vorführt, geht die moralische Verwirrung, in der er steckt, so weit, dass er sogar bereit ist, den eigenen Vater zu ermorden.‘
Historisch eingeordnet wird der Film durch Irene Feldmann, freie Mitarbeiterin der NS-Dokumentationsstelle Krefeld. Der Eintritt ist frei. Voranmeldung unter ns-doku@krefeld.de
Der Förderverein Villa Merländer e.V. freut sich über Spenden zugunsten der Bildungsarbeit.
