Wann

25/01/2024    
19:30 - 21:30

Wo

Villa Merländer
Friedrich-Ebert-Straße 42, Krefeld, NRW, 47799

Veranstaltungstyp

Karte nicht verfügbar
„Sag niemanden, dass du Jude bist“, haben sie noch von ihren Eltern gehört. Doch die junge Generation der Jüdinnen und Juden will sich nicht mehr verstecken. Im Gegenteil, sie will wahrgenommen werden und diese neue Selbstverständlichkeit des Jüdischseins auch
ohne Einschränkungen zeigen können. Und stößt dabei immer noch auf uralte Klischees der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft …
Wie stellt sich junges jüdisches Leben im heutigen Deutschland dar? Wie fühlen sich Jüdinnen und Juden in diesem Land? Und überhaupt, was bedeutet eigentlich jüdisch? Die Definitionen sind sehr unterschiedlich und spiegeln so die Vielfalt der Identitäten einer multikulturell geprägten Generation in Deutschland lebender Jüdinnen und Juden wider, die eine ganz neue Selbstverständlichkeit verkörpert.
Die meisten Nichtjuden in Deutschland sind noch nie – oder zumindest nicht bewusst – einem jüdischen Menschen begegnet sind. Dementsprechend halten sich in der nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft oftmals uralte Klischees oder
bestimmen undifferenzierte Neuzuschreibungen das Bild. Wie aber sieht das jüdische Leben im heutigen Deutschland wirklich aus? Wie fühlen sich Jüdinnen und Juden in diesem Land? Und was bedeutet eigentlich jüdisch, wenn man sie selbst danach fragt?
In Gesprächen mit der Autorin haben Noam Brusilovsky, Sveta Kundish, Garry Fischmann, Lena Gorelik, Dr. Sergey Lagodinsky, Shelly Kupferberg, Daniel Grossmann, Anna Staroselski, Daniel Kahn, Helene Shani Braun, Prof. Michael Barenboim, Deborah Hartmann, Jonathan Kalmanovich (Ben Salomo), Anna Nero, Philipp Peyman Engel, Nelly Kranz, Dr. Roman Salyutov, Sharon Ryba-Kahn, Leon
Kahane, Gila Baumöhl, Zsolt Balla, Dr. Anastassia Pletoukhina, Leonard Kaminski, Renée Röske, Monty Ott und Sharon Suliman (Sharon) Einblicke in ihre Biografie gewährt.
Ein überraschendes und informatives Buch, das die Vielfalt jüdischer Identitäten und jüdischen Lebens in Deutschland sichtbar macht und die Stimmen einer multikulturell geprägten Generation zu Gehör bringt, die – eine ganz neue Selbstverständlichkeit verkörpernd – in ihrer Diversität gesehen werden will.
Andrea von Treuenfeld, hat in Münster Publizistik und Germanistik studiert und nach einem Volontariat bei einer überregionalen Tageszeitung lange als Kolumnistin, Korrespondentin und Leitende Redakteurin für namhafte Printmedien, darunter Welt am Sonntag und Wirtschaftswoche, gearbeitet. Heute lebt sie in Berlin und schreibt als freie Journalistin Porträts und Biografien. Im Gütersloher Verlagshaus erschienen bereits ihre Bücher „In Deutschland eine Jüdin, eine Jeckete in Israel“, „Zurück in das Land, das uns töten
wollte“, „Erben des Holocaust“, „Israel. Momente seiner Biografie“ und „Leben mit Auschwitz“.
Der Eintritt ist frei, der Förderverein freut sich über Spenden zugunsten der Bildungsarbeit. Um Voranmeldung unter
ns-doku@krefeld.de wird gebeten.

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