Besuch der Finkelstein Stiftung in der NS-Dokumentationsstelle

Eine Delegation der Finkelstein Stiftung besuchte vor kurzem die NS-Dokumentationsstelle in der Villa Merländer. Mit ihrem Team kam Stiftungsleiterin Annemarie Hühne-Ramm nach Krefeld, um gemeinsam mit NS-Dokumentationsstellen-Leiterin Sandra Franz und Thorsten Hansen als Vorsitzender des Fördervereins über aktuelle Projekte zu sprechen. Einen besonderen Schwerpunkt bildete dabei die neue Dauerausstellung in der Villa Merländer, die im Mai eröffnet wurde, und an deren Realisierung sich die Stiftung mit einer 30.000 Euro-Förderung beteiligte. „Dafür danken wir der Finkelstein Stiftung ganz herzlich, denn ohne solche Förderer wäre die Ausstellung nicht möglich“, erklärte Sandra Franz. Und Thorsten Hansen ergänzte: „Wir hoffen, dass wir als Förderverein gemeinsam mit der Finkelstein Stiftung weitere Projekte realisieren können.“

Die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung mit Sitz in Leverkusen wurde 2023 von der Bayer AG gegründet. Sie fördert Forschungs- und Erinnerungsprojekte zu den Verbrechen während des Nationalsozialismus, vor allem zu NS-Zwangsarbeit bei der „I.G. Farben“, zu der Bayer enge historische Verbindungen hat, sowie Projekte zur Stärkung der Demokratie. 

Das gibt es sonst noch Neues in der Villa Merländer: