Besuch von Regierungspräsident Thomas Schürmann
Foto: Der Oberbürgermeister, NS-Dokumentationsstelle Krefeld

Besuch von Regierungspräsident Thomas Schürmann in der NS-Dokumentationsstelle

Am Donnerstag, dem 23. Juli 2026, besuchten der Düsseldorfer Regierungspräsident Thomas Schürmann und Sabine Mansour, Gleichstellungsbeauftragte der Bezirksregierung, die neue Dauerausstellung in den Räumen der Villa Merländer in Krefeld.

In einem ausführlichen Gespräch mit Dr. Katharine Leiska, Kulturbeauftragte der Stadt Krefeld, Sandra Franz, Leiterin der NS-Dokumentationsstelle Krefeld, und Hanna Stucki, Mitarbeiterin im Bereich Bildungsarbeit, erhielten die Gäste vielfältige Einblicke: in die bewegte Geschichte der Villa Merländer, in die Grundzüge der neuen Dauerausstellung und in die Bedeutung moderner Ansätze für die NS-Erinnerungsarbeit. Auch die lokale und internationale Vernetzung der Dokumentationsstelle kam ebenso zur Sprache wie Detailfragen zu den Besonderheiten der Krefelder NS-Geschichte.


„Ein Ort wie die Villa Merländer macht die NS-Geschichte besonders greifbar. Wer durch die neue Dauerausstellung geht, begegnet nicht abstrakten Ereignissen, sondern den Schicksalen von Menschen aus unserer unmittelbaren Nachbarschaft. Gerade diese Nähe macht deutlich, wie verletzlich Demokratie und Menschenwürde sind – und warum wir sie jeden Tag aufs Neue schützen müssen“ hielt der Regierungspräsident im Anschluss an seinen Besuch fest.


Für das Team der Villa Merländer hat der Besuch aus der Landesregierung einen hohen Stellenwert. „Ich bin sehr dankbar, dass der Regierungspräsident sich so viel Zeit genommen hat, unser Haus kennenzulernen, und so großes Interesse an unserer Arbeit gezeigt hat. Politische Vertreter:innen, die sich ernsthaft und tiefgreifend mit dem Bereich NS-Erinnerung und politische Bildung auseinandersetzen, sind ein wichtiger Ankerpunkt für uns und geben uns Rückhalt“, betont Sandra Franz.

Das gibt es sonst noch Neues in der Villa Merländer: